Schulnoten verbessern – Nachhilfe oder Coaching?

Am Freitag gib es Zwischenzeugnisse und spätestens, wenn dort eine oder mehrere Fünfen stehen, solltest du dir überlegen, ob du es alleine schaffst sie wieder wegzubekommen oder dir Hilfe holst.
Welche Nachhilfe ist aber die richtige für dich?
Hierzu habe ich dir ein paar Fragen vorbereitet, die dir helfen das passende Angebot für dich auszuwählen:
1. Warst du im letzten Schuljahr schon auf der Kippe gestanden?

Ja – dann solltest du dir auf alle Fälle überlegen deine Grundwissenslücken zu schließen. Denn ein gutes Grundwissen hilft dir den aktuellen Stoff auch besser zu verstehen. Dies kannst du am besten in kurzer Zeit im Einzelunterricht tun. Um beim aktuellen Schulstoff am Ball zu belieben, genügt auch der Gruppenunterricht.

Nein – liegt es vielleicht dann daran, dass du mit der Erklärweise deines Lehrers nicht klar kommst? Oder ist der Lehrer strenger als der im Jahr zuvor? Überlege dir, ob du dir nicht in den Wochen vor den Schulaufgaben Hilfe holst, sodass du den Stoff mit einem Nachhilfelehrer gemeinsam nochmal durchgehen kannst.
Das gleiche empfehle ich dir auch, wenn du nur seit wenigen Wochen einfach einen Durchhänger hast. Da hilft ein kleiner Schubs meistens Wunder.

2. Übst du zuhause regelmäßig?

Ja – aber vielleicht übst du nicht die richtigen Aufgaben? Um das herauszufinden, empfehle ich dir ein Coaching. Hier wird dir beigebracht, wie du dich gezielt und effektiv auf Schulaufgaben vorbereiten kannst. Im Coaching werden dir auch Lerntechniken gezeigt, die dir das Lernen erleichtern

Nein – wie wäre es dann, wenn du mindestens einmal pro Woche zum Üben in eine Gruppennachhilfe gehst? Sie ist günstiger als Einzelunterricht, aber es steht dir jederzeit der Nachhilfelehrer zur Seite, wenn du Fragen hast oder etwas erklärt brauchst. Zusätzlich übst du den Stoff gleich ein.

3. Bereitest du dich strukturiert auf Schulaufgaben vor?

Ja – ziehst du deinen Plan auch durch oder hast du manchmal Mut zur Lücke?
Hier hilft dir auch ein Coaching. Deine Schulaufgabenvorbereitung wird nochmals überdacht und du erhältst Tipps zur Motivation auch durchzuhalten

Nein – dann wird es höchste Eisenbahn. Brauchst du nur einen Plan, wie du dich vorbereiten kannst, genügt ein Coaching. Möchtest du jedoch komplett begleitet werden, benötigst du Nachhilfe und einen Nachhilfelehrer, der dir die Übungsaufgaben aussucht und am besten noch einen Wochenplan erstellt und natürlich die Aufgaben regelmäßig durchspricht sowie dir deine Fehler erklärt.

4. Hattest du in Schulaufgaben schon mal ein Black out?

Ja – kann es sein, dass du Prüfungsangst hast? Falls ja, ist das leider ein etwas längerer Prozess, aber ein guter LernCoach kann dir dabei helfen.

Nein – schätze dich glücklich.

5. Kannst du dich im Unterricht gut konzentrieren?

Ja – na dann ist ja alles bestens.

Nein – überlege dir, ob du deine Konzentration verbessern möchtest und beginne sie zu trainieren!

Hier habe ich weiterführende Artikel zu Prüfungsangst und Konzentration für dich!
Natürlich stelle ich meinen Schülern noch viel mehr Fragen bei der Anmeldung, aber bereits diese wenigen können dir bestimmt weiterhelfen.

Lernen mit dem Wochenplan

Habt ihr schon einmal einen Wochenplan genutzt um euch auf eine Schulaufgabe vorzubereiten? – Nein. Na, dann wird es aber Zeit das mal auszuprobieren. Einmal gut geplant und ihr müsst keine Sorge mehr haben etwas zu vergessen oder durch den Stoff nicht durchzukommen.

So geht´s:

Eine Woche vor der Schulaufgabe verschafft ihr euch einen Überblick:

Was muss ich können?
Wo kann ich das nachlesen (Heft, Schulbuch, Internet)?
Was muss ich noch lernen und üben?

Notiert euch alle alten Hausaufgaben und übt sie über die Woche verteilt noch einmal!
Schwieriger kann es in der Schulaufgabe auch nicht werden.Wochenplan zur Vorbereitung auf Schulaufgaben_2015

Um euch die Planung zu erleichtern könnt ihr euch meinen Wochenplan ausdrucken und die Seiten und Nummern der Hausaufgaben eintragen.

Darauf habe ich auch Lerntipps notiert wie z.B:
Mach Pausen!
Immer nach 30min eine kleine Pause, so kann sich dein Hirn auch mal kurz erholen!
oder
Schreibe dir die wichtigsten Fachbegriffe, Formeln oder Definitionen auf Karteikarten, so kannst du sie immer und überall lernen!

Wenn ihr mit dem Wochenplan ins Stocken geratet und Fragen habt, so scheut euch auch nicht die Lehrer zu fragen.

Und das Wichtigste: Nehmt euch für den Tag vor der Schulaufgabe nichts mehr Neues vor. Wiederholt nochmal alles und danach heißt es Entspannung, sodass ihr fit für die Schulaufgabe seid.

Viel Glück für die Schulaufgabe!

P.S: Für die Schüler der Nachhilfeschule biete ich neuerdings auch an, dass sie Probeschulaufgaben unter Zeitdruck bearbeiten können!

 

Das Lernplakat

Heute kommt eine meiner beliebtesten Lerntechniken: Das Lernplakat.
Es hat mir schon so oft geholfen die kompliziertesten Sachen zu lernen und hoffe ich, dass ihr es auch mal ausprobiert und genauso begeistert seid.

Was braucht man dazu? Also ich nehme immer ein DIN A3 Blatt oder zwei zusammengeklebte A4 Blätter. Ihr könnt aber auch ein Stück Tapete (Rückseite) oder ein Poster eures Lieblingstars nehmen (klebt dann eine Sprechblase aus einfarbigen Papier auf, wo ihr euere zu merkenden Fakten eintragt).

Und jetzt das Wichtigste: nehmt euch Zeit den umfangreichen Stoff auf die wirklich wichtigen Fakten oder Dinge, die ihr euch nicht merken könnt zu reduzieren, denn auf einem Lernplakat darf nur so viel stehen, dass ihr es innerhalb kurzer Zeit, also im Vorbeigehen, lesen könnt! Schon alleine damit, wenn ihr den Lernstoff komprimiert und ordnet, werdet ihr bestimmt die Hälfte lernen! Die andere Hälfte lernt ihr, indem das Lernplakat an einem zentralen Ort (z.B. über dem Bett, an der Küchentür etc.) aufhängt und jedes Mal beim Vorbeigehen euch das Plakat durchlest.
Um den Lernstoff noch besser zu strukturieren, könnt ihr Farben, Bilder, Mind Maps und alles was euch sonst noch einfällt benutzen!

Zu guter Letzt noch mein Spezialtipp: Macht euch ein “Denkplakat”. Auf dem Denkplakat stehen nur die Überschriften mit vielleicht kleinen Denkhinweisen. Seht ihr nun das Plakat, so könnt ihr euch den Lernstoff selbst abfragen und ihr werdet sehen, eure Abfrage wird mit der Zeit immer länger dauern, weil ihr immer mehr wisst!!

Also viel Spaß beim Lernen!

Und hier nochmal alles zusammengefasst auf einem Arbeitsblatt:

Lernplakat

Konzentration üben

Diese Woche steht ganz unter dem Thema Konzentration. Zu den Widersachern, also Dinge, die die Konzentration behindern, konntet ihr schon einen Betrag lesen. Heute möchte ich euch verschiedene Vorschläge machen, wie ihr eure Konzentration verbessern könnt.

Vorschlag 1: Spielen

Mit verschiedensten Spielen lässt sich die Konzentrationsfähigkeit üben. Es ist vor allem schön, weil ihr das nicht alleine sondern mit euren Eltern und Freunden gemeinsam machen könnt. Natürlich könnt ihr auch gewinnen.

Spontan fällt mir hierzu Memory ein. Ihr trainiert neben der Konzentration gleichzeitig noch euer Gedächtnis. Mögt ihr kein Memory, so ist auch die Geistertreppe ganz lustig. Oder kennt ihr die Rechen-Piraten? Hier übt ihr zusätzlich noch Kopfrechen.

Vorschlag 2: KnobelnSportlerKonzentration

Alle Rätsel, wo ihr länger dran bleiben müsst, um auf die Lösung zu kommen, sind gut für eure Konzentration. Ja nach Alter gibt es dazu Zeitschriften oder Bücher mit einer Menge an Rätseln. Auch an Apps für euer Handy mangelt es nicht. Hierzu fallen mir beispielsweise Sudoku und Mahjong spontan ein.

Neben der ganzen Anstrengung, die die beiden ersten Vorschläge mitbringen, ist es ebenfalls wichtig sich zu entspannen um konzentrationsfähig zu bleiben.

Vorschlag 3: Progressive Muskelentspannung

Progressive Muskelentspannung ist eine Entspannungstechnik, wobei ihr zunächst eine Muskelgruppe (z.B. den Unterarm) ganz fest 30 Sekunden lang anspannt und danach den Muskel wieder entspannt und versucht die Entspannung bewusst zu fühlen. Nacheinander macht ihr alle Muskeln im Körper durch, bis ihr von der kleinen Zehe zur Haarspitze entspannt seid.

Vorschlag 4: Mandalas malen

Könnt ihr mit Entspannungstechniken nichts anfangen, so probiert doch mal Mandalas auszumalen. Macht euch vielleicht auch entspannende Musik dazu an und versucht einfach abzuschalten.

Das waren nun ein paar Möglichkeiten um zukünftig besser konzentriert zu sein. Natürlich gibt es noch viel mehr Dinge, die ihr tun könnt. Am besten findet ihr jedoch selbst heraus, was euch hilft! Viel Spaß beim Ausprobieren.

“Widersacher” der Konzentration

Darf ich vorstellen: Konzentration oder ebenfalls bekannt unter selektiver Aufmerksamkeit. Man könnte sie auch als Tätigkeit beschreiben, in der man alle seine Gedanken und Bemühungen auf ein bestimmtes Thema lenkt.
Und diese Tätigkeit hat viele Gegner, die wir alle nur zu gut kennen. Ein paar von ihnen möchte ich aber trotzdem vorstellen, damit ihr nicht mehr auf ihre Verlockungen hereinfallt:

1) Reizüberflutung
Kennt ihr es auch, wenn Facebook schreit, das Handy mit der SMS der Freundin oder des Kumpels drängelt oder der Fernseher gerade das neueste “Must have” dir aufschwatzen will?
Wie soll man da noch in Ruhe lernen? Geht nicht! Alles andere ist wichtiger und auf alles gleichzeitig achten, das schafft unser Gehirn leider nicht.
Was bedeutet das nun für die Konzentration: PC aus, Fernseher/Stereoanlage aus und Handy aus (zumindest lautlos und aus dem Blickfeld)!

2) fehlendes Interesse am Lernstoff
Klar kommt es auch vor, dass mal der Schulstoff stinkelangweilig ist. Aber kann das auch daran liegen, dass ihr so gut wie nichts über den eigentlichen Stoff wisst? Meist verstecken sich wirklich interessante Dinge hinter Schulthemen. Wie wärs ihr setzt euch mal zuhause hin und formuliert euch Fragen zu dem aktuellen Thema. Fragen, die euch wirklich interessieren. Diese Fragen recherchiert ihr im Internet oder schaut mal in euren Schulbüchern nach. Und am Ende werdet ihr sehen, dass jedes Thema, auch wenn es noch so trocken am Anfang aussieht, ziemlich interessant werden kann!

3) eigene Probleme
Und nun der schwierigste Gegner: die eigenen Probleme. Es ist eine Kunst die Probleme und belastenden Gedanken auf die Seite zu schieben um dann konzentriert lernen zu können. Aber es geht.
Notiere doch deine Gedanke und Probleme auf kleine Zettelchen und schreibe auch gleich drauf, wie du sie lösen bzw. was dir nachdem du gelernt hast, helfen würde sie zu mildern. Dann zerknüllst du den Zettel, wirfst ihn in den Papierkorb und entledigst dich deiner Probleme. Dein Kopf ist jetzt frei fürs Lernen!

 

So, nun kennst du die schlimmsten Gegner deiner Konzentration und dem konzentrierten Lernen steht nichts mehr im Wege (natürlich gibts noch mehr Widersacher, nur ich glaube, die drei genügen fürs erste).

 

Eure Astrid

Lernkartei und Lernring

LernkarteiIn der zweiten Woche unserer Lernen lernen Wochen stelle ich euch die Lernkartei und den Lernring vor.

Möchtest du Vokabeln oder Lernstoff lernen, den du lange behalten musst, so ist die Lernkartei eine gute Möglichkeit:

Für die Vokabelkartei werden Karteikarten auf der einen Seite mit dem Wort aus der Fremdsprache, auf der Rückseite mit der deutschen Bedeutung beschriftet. Durch das Anlegen der Kartei werden die Vokabeln schon das erste Mal geübt. Die Lernkartei sollte 5 Fächer besitzen. Im ersten Fach werden die neuen Vokabeln abgelegt. Werden sie beherrscht (d.h. sie können innerhalb sehr kurzer Zeit wiedergegeben und geschrieben werden) dürfen sie ins 2. Fach abgelegt werden. Die Fächer sollten nach folgendem System bearbeitet werden: 1. Fach: jeden Tag; 2. Fach: alle 2 Tage; 3. Fach: einmal wöchentlich; 4. Fach: alle 4 Wochen; 5. Fach: Ablage
Die Karteikärtchen, die im 5. Fach sind, wurden mindestens 4 – mal geübt. Sie sind also im Langzeitgedächtnis gespeichert.

Eine Lernkartei eignet sich überwiegend für Vokabellernen, Lernen von Verbformen oder Lernen von Fremdwörtern. Fällt dir noch etwas ein, darfst du es gerne auf dein Arbeitsblatt schreiben!

LernringEine Variante der Lernkartei ist der Lernring. Hierzu lochst du deine Karteikarten an der Ecke und fädelst sie auf einen Heftring. Musst du Dinge in einer bestimmten Reihenfolge lernen, so ist der Lernring eine sehr gute Möglichkeit. Auch kannst du hiermit deinen Lernstoff immer mitnehmen.

Musst du Formeln in Mathe und Physik, Definitionen in Sozialwesen oder Buchungssätze in Rechnungswesen für die nächste Schulaufgabe können, hilft dir der Lernring bestimmt!

 

Du kannst auch statt Lernkartei oder Lernring dein Handy verwenden. Hierzu gibt es Apps, wo du virtuelle Karteikarten selbst beschriften kannst oder du verwendest um Vokabeln zu lernen Phase 6. Hier kannst du passend zu den Schulbüchern “Karteikarten” kaufen. Mehr dazu unter Lernen mit Apps.

Lernkartei_LernRing

 

 

Lernen lernen Wochen – Motivation

Zum Start unserer Lernen lernen Wochen beginnen wir mit dem Thema Motivation.

Willst du auch den inneren Schweinhund an die Leine legen, dann habe ich ein paar Tipps für dich:

  1. Setze dir erreichbare Ziele.
    Überlege dir, was du morgen, in einer Woche und in einem Monat erreicht haben möchtest.
    Aber nimm dir nicht zu viel auf einmal vor!
    HMotivation2015ier eine kurze Anleitung dazu:
    Das Ziel sollte eigenverantwortlich formuliert sein. Nicht “Der Lehrer muss in Zukunft netter zu mir sein” sondern “ich begegne meinen Lehrern freundlich und mit Respekt.”
    Außerdem ist es sinnvoll das Ziel in der Gegenwart zu formulieren, denn ein zukünftiges Ziel lässt sich immer und immer wieder hinausschieben.
    Ein weiterer Tipp ist das Ziel positiv zu gestalten. Der Satz “Ich bin cool und relaxt in der Schulaufgabe” wirkt sich wesentlich positiver auf dein Selbstbewusstsein aus, als “ich versage nicht im Test”, denn da wird man ja immer ans Versagen erinnert und das wollen wir ja zukünftig nicht mehr!
    Zu guter Letzt sollte das Ziel realistisch sein. Ein Notensprung ist realistischer, als von der Fünf auf die Eins. Und lieber setzt man sich kleine Ziele, wie “ich erledige regelmäßig meine Hausaufgaben und lerne meine Lernfächer” als gleich feste Notenvorgaben festzusetzen. Denke immer daran: jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!
  2. Sage nie: „Das kann ich nicht!“
    Probiere es erst einmal aus, bevor du aufgibst. Meistens sehen Dinge schwerer aus als sie sind.
    Es ist auch manchmal nicht verkehrt dir Hilfe zu holen. Was würde dir helfen, deine Ziele leichter zu erreichen?
  3. Wenn du kleine Aufgaben richtig anpackst, brauchst du vor dicken Brocken keine Angst mehr zu haben.
    Große Brocken teilst du dir am besten in kleine Teilschritte auf.
    So hast du bereits zwischendrin Erfolgserlebnisse. Lies dir dazu auch den Artikel Motivation für Ute durch!
  4. Wer sich selbst nichts zutraut, schafft auch nichts.
    Überlege, was du bereits erreicht hast. Sei stolz auf dich!
    Dann schaffst du die anderen Dinge auch mit links.
    Und wenn du dir nun noch das Arbeitsblatt Motivation ausdruckst, kannst du deine Ziel eintragen und am Ende der Woche / des Monats vergleichen was du bereits geschafft hast. Mach dir einen dicken roten Haken hinter allen erledigten Dingen!

So gelingt es dir bestimmt, motivert den Schulalltag zu stemmen!

Lernen mit Apps – Smartphones sind doch nützlich

Weihnachten steht vor der Türe und viele Schüler wünschen sich bestimmt ein Smartphone – sofern sie noch keines besitzen. Das Ganze natürlich sehr zum Leidwesen der Eltern. Wer kennt das nicht, dass die Kids vertieft über den Geräten sitzen und irgendwelche sinnlose Spiele zocken, in Facebook rumhängen oder Whats appen? Das nervt und in dieser Zeit könnten sie auch mal was für die Schule tun, oder?

Hierzu habe ich etwas recherchiert und getestet und kann nun ein paar Lernapps guten Gewissens empfehlen. Die Schwierigkeit bei  Apps ist, dass sie zwar bestimmte Inhalte vermitteln, jedoch oft zu unspezifisch sind, sodass sie nicht wirklich in der Schule weiter helfen.

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Phase6

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los geht´s…

Aber Vokabeln kann man beispielsweise sehr gut am Handy lernen. Das Prinzip der Lernkartei machts möglich und Phase6 bringt dieses nun auf den PC und auch auf die Smartphones. Eine Cloud ermöglicht es sogar, dass die Lernstände auf allen Geräten abgeglichen sind und das Eintippen der Vokabeln kann man sich auch sparen, da es die Vokabelpakete der einzelnen Schulbücher als add on zu kaufen gibt. Dann kann das Vokabelüben sofort losgehen.
Mehr Infos gibt es unter www.phase6.de.

 

 

 

König der Mathematik-Junior

König der Mathematik – Junior

König der Mathematik

König der Mathematik

Kopfrechen, vor allem für Grundschüler, lässt sich auch wunderbar am Smartphone üben. Hierzu eignen sich die Apps: ” König der Mathematik”. Es gibt eine Juniorvariante mit den Themen: Zählen, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Geometrie, Gleichungen, Maße, Rätsel und Brüche. Vor allem die tollen Illustrationen haben es mir hier angetan. So kann sich Mathematik wirklich jeder vorstellen.
Für die Großen gibt es eine Version mit den Themen: Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Potenzen & Wurzeln, Durchschnitt & Median, Gleichungen, Brüche.
Beide gibt es in einer free-Version zum testen. Die Vollversionen kosten 1,79€ .

Mit diesen Apps steht der sinnvollen Beschäftigung mit Handys nichts mehr im Wege und ich wünsche frohes Lernen.

Nachhilfe für Grundschüler?

Nachhilfe GrundschülerJetzt kommen sie wieder – die Kleinen, die am besten kommendes oder übernächstes Schuljahr auf eine weiterführende Schule sollen (wollen?). Hat ein Dritt- oder Viertklässler wieder einen Probeunterricht absolviert, kommen ich und meine Lehrkräfte oft ins Grübeln. Macht es Sinn die Kleinen aufs Gymnasium oder die Realschule zu pushen? Wenn sie jetzt schon anscheinend nicht die Leistung für die weiterführende Schule bringen, wie sollen sie diese dann letztendlich ohne spätere Nachhilfe bestehen? Zum Glück stellt sich oft heraus, dass es andere Gründe für den nicht erreichten Notendurchschnitt gibt. Kinder mit Migrationshintergrund haben oft Probleme im Deutschen, dafür sind sie in Mathematik und HSU gut. Hier ist eine zusätzliche Förderung schon angebracht. Ebenso, wenn eher zurückhaltende und schüchterne Kinder zu uns kommen. Sie können ihr volles Potential im Klassenverband oft nicht entfalten. Erst diese Woche war wieder ein kleines Mädchen bei uns, sie hat viele Geschwister, Migrationshintergrund und ist still und zurückhaltend. Bei uns im Unterricht hat sie jedoch sehr gute Leistung gebracht. Warum sollte man sie nicht fördern? Das positive Feedback bei uns im Unterricht wird sich definitiv auch auf ihr Selbstbewusstsein auswirken und früher oder später wird sie auch in der Schule mehr aus sich heraus gehen.
Leider gibt es aber auch andere Fälle. Ich habe tatsächlich schon Eltern wieder weggeschickt bzw. mitgeteilt, dass wir ihren Kindern gerne Nachhilfe geben, jedoch 2 Wochen vor dem Probeunterricht für die weiterführende Schule, sehe ich keine großen Chancen diesen zu bestehen. Oder es kommen Eltern 2 Monate vor dem Übertrittszeugnis mit dem Notenbogen zu uns. Dieser ist voll mit 4ern. Das ist dann so gut wie unmöglich diese Schüler noch auf eine 2 im Zeugnis zu heben. Ich will gar nicht ausrechnen wie viele 1er dazu notwendig wären.

Zusammenfassend habe ich also nichts gegen Nachhilfe bei Grundschülern, sofern die Nachhilfe zur generellen Förderung gedacht ist und die Kinder vom Intellekt fähig für eine weiterführende Schule sind. Allen anderen empfehle ich immer noch abzuwarten. Es gibt weiterhin so viele Wege beispielsweise einen mittleren Schulabschluss oder das Abitur zu erlangen, sodass auch Kinder, bei denen vielleicht der Knoten später platzt, eine gute Chance haben! Vielleicht sollten Eltern in der Grundschule schon dahingehend beraten werden? Dann würde vielleicht der Übertrittshype etwas abgeschwächt…

 

Fit ins neue Schuljahr – Vorbereitung auf Jahrgangstufentests

Los geht´s 🙂

Bald geht die Schule wieder los. Noch 1 1/2 Wochen Faulenzen und dann hat euch der Ernst des Lebens wieder. Für ein paar von euch wird es auch wirklich ernst, denn in der 3. Schulwoche stehen für die 6. Klassen der Mittelschule (Deutsch / Mathematik), die 6. und 8. Klassen der Realschule (Deutsch / Mathematik) und 7. Klasse in Englisch die Jahrgangstufentests an. In der Realschule gibt es außerdem auch noch Grundwissenstests in Mathematik für die 7. und 9. Jahrgangstufe. Die 6. Klassen im Gymnasium schreiben in Deutsch und Englisch bzw. Latein ihren Test. In der 8. Klasse kommt Deutsch und Mathematik und in der 10. Klasse werdet ihr wieder in Englisch und Mathematik (Bayerischer Mathematiktest = BMT) geprüft. (eine komplette Übersicht findet ihr hier)

Da die Jahrgangstufentests als mündliche Noten angerechnet werden, wäre es ärgerlich, wenn man gleich zu Beginn mit einer nicht so guten Leistung beginnt. Deshalb empfehle ich euch, gleich mit der Vorbereitung zu beginnen. Jetzt habt ihr noch Zeit. Und jeden Tag eine Stunde für die Tests zu üben fällt euch bestimmt die nächsten Tage noch leichter, als wenn die Schule wieder begonnen hat und man nur den Nachmittag frei hat. Da ist die Zeit dann knapp. Erste Hausaufgaben sollen erledigt werden, die Freunde dürfen auch nicht zu kurz kommen und wann hat man dann noch Zeit für die Jahrgangstufentests zu üben. Außerdem braucht ihr bestimmt etwas Zeit um euch wieder ans Lernen zu gewöhnen.

Damit es euch leichter fällt und ihr genau wisst, was euch beim Jahrgangstufentest erwartet gibt es die alten Tests im Internet unter www.isb.bayern.de. Hier sind auch die Lösungen veröffentlicht, sodass ihr euch gleich selbst verbessern könnt. Und als kleiner Tipp am Ende: Ist mal eine Lösung unklar, sofort markieren und bei Schulbeginn in die Schule mitnehmen und den Lehrer fragen!

Nun wünsche ich euch schöne verbleibende Ferientage und frohes Lernen!

Eure Astrid